Der Hauinger „Kranz des Lebens“, hier: Bestattung
Bestattung:
Familie und Freund*innen, Bekannte und Nachbarn, Solche und Andere nehmen Abschied von einem verstorbenen Menschen und tun dies im Rahmen eines Gottesdienstes (i.d.R. auf dem örtlichen Friedhof). Diese
Abschied-Nahme
wird in Absprache mit der Pfarrperson individuell gestaltet: mit Gebet und Gesang, Tauferinnerung und Lebenserinnerung, Nachrufen und mit der Bitte um Segen für den eigenen weiteren Lebensweg ohne die verstorbene Person.
Was alles im Umfeld eines Todesfalles zu regeln ist, ist viel und braucht viel Kraft.
Ein Bestattungsunternehmen hilft dabei.
Zwei Unterstützungsangebote möchte ich Ihnen als Ihre Pfarrerin in Hauingen machen:
1) Schon im Vorfeld
dürfen Sie jederzeit auf mich zukommen, um etwaige Fragen zu klären:
- Mein Mann / meine Frau ist kein Kirchenmitglied. Ist trotzdem eine kirchlich Bestattung möglich?
- Es fällt so schwer, einander loszulassen. Wo bekommen wir Unterstützung im Abschiednehmen?
- Ich mache mir Sorgen, was danach kommt. Wie kann ich meine Angst bewältigen?
- Wir würden gerne noch einmal mit einander das Leben, „unser Leben“ feiern. Können wir z.B. ein Hochzeitsjubiläum oder das Abendmahl oder die Taufe eines Enkelkindes auch zuhause feiern, so dass ein Schwerkranker daran teilnehmen kann?
Für die Auseinandersetzung mit diesen und vielen anderen Fragen rund um Leben, Sterben und Tod empfehle ich die Seite: www.nichtsvergessen.de
Gerne komme ich zum Gespräch zu Ihnen nach Hause oder empfange Sie im „Sprachraum“ des Pfarrhauses. Wie es für Sie passt… Rufen Sie mich einfach an: 07621/949133
2) Kaum noch üblich, aber „im Falle des Falles“ durchaus tröstlich:
Die „Aussegnung“ zuhause
Wenn ein Mensch zuhause verstorben ist, kann er noch bis zu 36 Stunden zuhause aufgebahrt sein. So kann man in vertrauter, persönlicher Umgebung in Ruhe Abschied nehmen. Bevor dann tatsächlich das Bestattungsunternehmen kommt, um den Verstorbenen abzuholen, kann ein kurzes Ritual, „Aus-Segnung“ genannt, hilfreich sein: Die engsten Angehörigen, auch die, die den Eintritt des Todes nicht selbst miterleben konnten, versammeln sich um das Bett. Als Pfarrerin komme ich dazu und halte eine kurze Andacht, die das „Hinausgetragenwerden“ aus der häuslichen Umgebung einleitet und die Angehörigen dabei unterstützt, diesen Moment als Teil ihres eigenen Trauerprozesses zu gestalten.
Wenn Sie diese rituelle Begleitung wünschen, melden Sie sich bitte so frühzeitig wie möglich nach dem Eintritt des Todes bei mir. Dann finden wir bestimmt einen Zeitpunkt, zu dem wir diesen Abschied aus dem irdischen Zuhause friedvoll gestalten können.
Und außerdem:
Das Totengeläut
für alle Hauinger Bürgerinnen und Bürger!
Unabhängig von der Konfession des oder der Verstorbenen ist es möglich, die Nachricht über einen Todesfall in Hauingen bekannt zu machen: Wenn punkt 12 Uhr die auf das tiefe c gestimmte Glocke mit dem Namen Golgatha geläutet wird, kann man fragen: „Wer ist gestorben?“ Manchmal ahnt man es ja schon, manchmal wissen es Nachbarn…
Auf alle Fälle weiß es unser Kirchendiener Johannes Pfeifer, denn diesen haben die Angehörigen dann gebeten, diesen Läutedienst zu tun. Wenn auch Sie dieses Totengeläut für Ihren Angehörigen wünschen, scheuen Sie sich nicht ihn anzurufen: 0157 79709460
